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Zuvor hatte bereits die Europäische Kommission 94,5 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen entwickelt eine für den regionalen Flugverkehr gedachte neunsitzige Passagiermaschine namens "Microliner". Nach Firmenangaben sind bereits Kaufzusagen für 130 Flugzeuge eingegangen.
Mit den 30 Millionen der Investoren will Vaeridion einen zulassungsfähigen Prototypen bauen, das EU-Geld ist für Endmontage und Aufbau der Produktion am Flughafen Oberpfaffenhofen gedacht, einem Zentrum der deutschen Luftfahrtforschung und -entwicklung. Dort befindet sich eine große Niederlassung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), in der Nachbarschaft haben sich mehrere Unternehmen angesiedelt.
Elektrischer Ersatz für überalterte Regionalflugzeuge
Vaeridion-Gründer und Chef Ivor von Dartel ist ehemaliger Airbus-Manager. Das wirtschaftliche Kalkül: Weltweit fliegen demnach über 21.000 kleine Turbopropflugzeuge auf Regionalstrecken, die laut Vaeridion im Schnitt 23 Jahre alt sind.
Der Elektroflieger mit 400 Kilometer Reichweite soll günstigere Betriebskosten haben, da er kein Kerosin braucht. Nach Vaeridion-Berechnungen sollen Microliner-Tickets in etwa so viel kosten wie Fahrkarten der ersten Klasse im ICE.
"Aus Europa wollen wir Regionalflüge wieder wirtschaftlich und für alle zugänglich machen, in Europa und für Betreiber weltweit", sagte von Dartel laut Mitteilung. Erstkunde ist nach Unternehmensangaben die ASL Group, ein Geschäftsflug-Betreiber in Belgien und den Niederlanden.
Zwei deutsche E-Flugzeug Start-Ups bereits gestrandet
Zwei zwischenzeitlich prominente E-Flugzeug-Start-Ups sind in Deutschland bereits gescheitert: Das ebenfalls in München ansässige Unternehmen Lilium ging zweimal insolvent und gab dann endgültig auf, das baden-württembergische Unternehmen Volocopter wurde nach der Pleite an chinesische Investoren verkauft.
Vaeridion ist jedoch nicht das einzig verbliebene Elektro-Startup. Das ebenfalls in Bayern ansässige Jungunternehmen ERC System entwickelt ein Flugzeug mit Hybridmotor für Krankentransporte und andere Zwecke.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Vaeridion | 05.11.2026 09:26







Kommentare (3) Zur Startseite
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Nichts gegen Englisch, aber muss man demonstrieren, dass man nicht mal eine Webseite mit dynamischer Sprachzuordnung gebacken bekommt?
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Im Ernst: wer für sowas Geld übrig hat braucht bei einem Billionenbudget nicht so tun als hätte man nichts mehr für die Ukraine ... (und bräuchte deswegen eine Billion mehr)
"We’re not just imagining the future, we’re building it". Mit solchen Sprüchen auf deren substanzloser Internetseite ist der Charakter des Projektes definiert.