TIA 4A
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Boeing erklimmt mit 777-9 die nächste Teststufe

Boeing 777-9
Boeing 777-9, © A. Mohl

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SEATTLE - Boeing kommt in der Zulassung der 777-9 weiter voran. Das Programm rückt nach einem Medienbericht in die vierte von fünf Hauptstufen der finalen Zulassungsphase vor. Der designierte Erstbetreiber Lufthansa rechnet aktuell im ersten Quartal 2027 mit ersten 777-9 am Frankfurter Drehkreuz.

Die US-Luftfahrtbehörde FAA lässt die Boeing 777-9 in der finalen Zulassungphase in die vierte von fünf Hauptstufen vorrücken. Im Testsegment "TIA 4A" kann Boeing der FAA jetzt weitere Funktionsnachweise erbringen, meldet das Portal "The Air Current". TIA 4 unterteilt sich in die Abschnitte "4A" und "4B".

In der fünfstufigen "Type Inspection Authorization" (TIA) weist Boeing der FAA entlang von Checklisten nach, dass Systeme und Flugeigenschaften der 777-9 alle behördlichen Anforderungen erfüllen.

Auf TIA-Flügen sind in der Regel neben Boeing-Personal auch FAA-Mitarbeiter und eigene Testpiloten der Behörde an Bord.

Die aufwendige Dokumentation der finalen Tests kegelte die 777-9 letztes Jahr erneut aus dem Zeitplan. Lufthansa, designierter Erstbetreiber, rechnet inzwischen im ersten Quartal 2027 mit ersten 777-9 für das Frankfurter Drehkreuz - im Sommerflugplan 2027 sollen die neuen Twins ihre Stärken im Lufthansa-Netz ausspielen.

"Es gibt keine neuen Probleme mit dem Flugzeug selbst oder den Triebwerken und es liegt auch nicht am Testprogramm", hatte Boeing-Chef Kelly Ortberg die neuerliche Verzögerung im Oktober 2025 vor Investoren erklärt. "Das Problem besteht ausschließlich darin, die Zertifizierungsarbeiten abzuschließen."

Verzögerung sorgt für Kostenexplosion

Wegen der zusätzlichen Verzögerung nahm Boeing 2025 4,9 Milliarden US-Dollar Belastungen in der Bilanz vorweg.

"Wegen der Verzögerung mussten wir Produktionspläne anpassen", sagte Boeing-Finanzchef Jesus Malave. Der Fokus liegt jetzt darauf, weniger Flugzeuge vor Zertifizierung zu bauen - und dafür einen langfristig belastbaren Produktionsplan aufzustellen. Das ist der Hauptgrund für die Kosten."
© aero.de | Abb.: Boeing, A. Mohl | 19.03.2026 09:36

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Beitrag vom 22.03.2026 - 16:10 Uhr


Die A350-1000 schafft eher Ersatz zur A340-600 und wird auch vornehmlich in MUC stationiert werden. FRA soll ja möglichst 747-8i, 777-9 und 787-9 only werden (auch wenn ich persönlich glaube, dass da so einige A350-900/1000 in FRA landen werden).


Mach ja auch sinn so wie es Routen gibt von FRA wo eine A350-900 die Maschine der Wahl ist wird es sicher auch in München Routen geben wo eine B787 wesentlich besser ist als eine A350. Ich kann mich nicht vorstellen das man die Ziele der Hub anhand des Material bestimmt und nicht nach dem Bedarf.

Warum denn nicht?
Die Catchments FRA und MUC sind doch so klein, dass es sinnvoller und einfacher ist, einheitliche Flotten in den Hubs zu haben und die Verkehrsströme entsprechend auf die Hubs zu verteilen. Den Kunden ist es doch vollkommen egal über welchen Hub sie zum Ziel kommen. Das ist allemal sinnvoller, als jeweils in FRA und MUC eine Handvoll 747, 777, 787, A330, A350 zu stationieren.

Dieser Beitrag wurde am 22.03.2026 16:11 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 22.03.2026 - 15:55 Uhr


Die A350-1000 schafft eher Ersatz zur A340-600 und wird auch vornehmlich in MUC stationiert werden. FRA soll ja möglichst 747-8i, 777-9 und 787-9 only werden (auch wenn ich persönlich glaube, dass da so einige A350-900/1000 in FRA landen werden).


Mach ja auch sinn so wie es Routen gibt von FRA wo eine A350-900 die Maschine der Wahl ist wird es sicher auch in München Routen geben wo eine B787 wesentlich besser ist als eine A350. Ich kann mich nicht vorstellen das man die Ziele der Hub anhand des Material bestimmt und nicht nach dem Bedarf.

Ich meine mich zu erinnern dass LH selbst das so kundgetan hat, dass FRA Boeing Hub und MUC Airbus Hub sein soll.


Boeing in MUC kann ich mir nur schwer vorstellen, aber 350er in FRA in jedem Fall.
Beitrag vom 22.03.2026 - 15:31 Uhr


Die A350-1000 schafft eher Ersatz zur A340-600 und wird auch vornehmlich in MUC stationiert werden. FRA soll ja möglichst 747-8i, 777-9 und 787-9 only werden (auch wenn ich persönlich glaube, dass da so einige A350-900/1000 in FRA landen werden).


Mach ja auch sinn so wie es Routen gibt von FRA wo eine A350-900 die Maschine der Wahl ist wird es sicher auch in München Routen geben wo eine B787 wesentlich besser ist als eine A350. Ich kann mich nicht vorstellen das man die Ziele der Hub anhand des Material bestimmt und nicht nach dem Bedarf.


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