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Ufo macht sich bei CityLine streikbereit. In der CityLine-Kabine läuft seit Dienstag eine Urabstimmung - die Flugbegleitergewerkschaft will den von Lufthansa betriebenen Rückbau von CityLine mit einem Sozialplan für die rund 900 Mitarbeiter der CityLine-Kabine abfedern.
Die Zeit drängt. Die CityLine-Geschäftsführung habe den Mitarbeitern eröffnet, "dass CityLine schon Ende 2026 keine CRJ mehr bereedern wird", sagte der Ufo-Vorsitzende Joachim Vázquez Bürger aero.de im September 2025. Die CRJ-900 bilden die CityLine -Kernflotte.
Parallel wächst die Flotte von City Airlines. Der neue Lufthansa-Hubvernetzer wird bis Jahresende auf 25 Flugzeuge erstarken - 20 Airbus A320neo, vier A319 und eine erste von später 40 A220-300.
Lufthansa wirbt für City Airlines um Flugpersonal von CityLine - und dürfte City Airlines alsbald mit Verdi tarifieren.
Laut Unternehmenskreisen zeichnet sich zudem eine Wechseloption für CityLine -Kabinenpersonal zur Lufthansa-Mainline ab. Lufthansa führt entsprechende Verhandlungen hierzu mit Ufo hierzu allerdings nicht direkt, sondern schickt noch den Arbeitgeberverband im Luftverkehr (AGVL) in den Ring.
Ufo sieht noch Gesprächsbedarf
"Diese Gespräche zu Wechseloptionen sind auch nicht Gegenstand der gegenwärtigen Tarifkonflikte", betont die Flugbegleitergewerkschaft in einem aktuellen Memo, das aero.de vorliegt. Einen Sozialplan will Ufo mit CityLine verhandeln, Wechseloptionen am Ende mit Lufthansa fixieren.
"Lufthansa bietet keine garantierte Übernahme", weist Ufo auf einem Knackpunkt hin. Kabinenpersonal soll nur in die Mainline wechseln dürfen, "wenn es für die Kabine der Lufthansa Einstellungsbedarf gibt".
Auch die Gehaltsstruktur bei einem Wechsel in die Mainline ist noch offen. Lufthansa will Cityline-Flugbegleiter laut Ufo zunächst "ganz unten in der LHA-Tabelle" eingruppieren, die Differenz zum bisherigen CityLine-Gehalt aber aufstocken.
"Diese Ausgleichszahlung würde aber jedes Jahr mit jeder Stufensteigerung um genau den Stufensteigerungsbetrag verringert", kritisiert Ufo. Das Gehalt bliebe damit effektiv unverändert.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 19.03.2026 06:19







Kommentare (10) Zur Startseite
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Ja, die Erfahrung fällt inzwischen bei den Beförderungen fast stärker ins Gewicht als die Betriebszugehörigkeit. Ob das extra für die CLHler ist, ist wohl eine Frage des Standpunkts.
Stimmt, die GWs im Konzern beherrschen das Spiel auch ;-)