Krieg am Persischen Golf
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Was über die KC-135-Kollision bisher bekannt ist

US Air Force KC-135R Stratotanker
US Air Force KC-135R Stratotanker, © USAF, DVIDS

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TEL AVIV - Ein Tanker landet mit beschädigtem Leitwerk in Tel Aviv, ein zweiter stürzt über dem Westirak ab. Die US Air Force steigt in die Untersuchung der Kollision von zwei KC-135 im Iran-Krieg ein.

Ein Zusammenstoß von zwei KC-135 im Iran-Krieg hat alle sechs Besatzungsmitglieder des abgestürzten Stratotankers getötet.

Die US Air Force hat jetzt eine formelle Untersuchung des Unfalls eingeleitet, "Beschuss durch den Feind oder eigene Kräfte" werde als Absturzursache aber ausgeschlossen.

Nach Medieninformationen streiften die Maschinen frontal aneinander entlang, der Unfall wäre demnach nicht bei einer Treibstoffübergabe in der Luft passiert. Die US Air Force hat das bisher nicht offiziell bestätigt.

Unterdessen rückt eine Sparmaßnahme ins Licht. Die US Air Force hatte 2008 bis dato verwendete Fallschirmsysteme für KC-135-Crews aus der Equipment-Liste gestrichen. Damit entfielen nicht nur die Systeme selbst, sondern auch jährliche Absprungtrainings für die Besatzungen.

KC-135R über Westirak kollidiert, © XSL
 
Die US Air Force hielt Fallschirme schlicht für überflüssig. "Wenn das Flugzeug unter Kontrolle ist, bleibt man drin", begründete die US Air Force seinerzeit die Entscheidung. "Wenn es außer Kontrolle gerät, kommt man ohnehin nicht mehr an den Fallschirm heran."
© aero.de | 18.03.2026 10:13


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